Bayreuther Kopf

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Jetzt, wo sich meine Zeit hier dem Ende zuneigt, ist es vielleicht ganz passend, mich mal etwas näher vorzustellen ;) Praktischerweise war letzte Woche im Bayreuther Sonntag ein Interview mit mir in der Reihe „Bayreuther Köpfe“, das ich hier mit freundlicher Genehmigung wiedergebe. Die Fotos habe ich gestern während des Unwetters von meiner Wohnung aus gemacht und haben absolut nicht mit dem Text zu tun.

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Wenn ich mit einer prominenten Persönlichkeit tauschen dürfte, dann mit…

Das ist mir zu gefährlich. Bei einem Tausch würde ja dann auch der Promi an meiner Stelle landen, in meinen persönlichen Sachen rumwursteln und sich mit mit meinen Freunden treffen. Je nach Promi kann das dazu führen, dass nach dem Rücktausch nicht mehr viele Freunde übrig sind.

Eine Zeitreise würde ich nutzen für einen Ausflug…

… in die Zukunft! Sagen wir hundert Jahre. Ich bin so gespannt!

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 Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war…

„Die Nacht des Zorns“ von Fred Vargas und „Schulmeisterlein Maria Wutz“ von Jean Paul. (Inzwischen müsste ich schreiben: „Äon“ von Greg Bear und jeanpaultechnisch bin ich an den Flegeljahren dran.)

 Der größte Fehlkauf meines Lebens war…

… ein Laptop, der schon nach einem Tag kaputt ging! Nur weil er mir mitten auf der Straße aus meinem offenen Rucksack gefallen war. Mistding.

Am meisten freue ich mich, wenn mir jemand…

… spontan eine Million Euro überweist. Passiert viel zu selten.

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Das Nützlichste, das mir meine Eltern beigebracht haben, ist…

… Zähneputzen und auf den Topf gehen. Davon profitiere ich noch heute täglich.

Das Wichtigste in meinem Leben ist …

… wahrscheinlich das Schreiben und Geschichtenerzählen.

Gerne abgewöhnen würde ich mir…

… eine ganze Reihe von Sachen. Aber ohne seine schlechten Angewohnheiten ist man doch nicht mehr man selbst!

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Richtig wütend macht mich…

… Kaffeesahne in diesen doofen Döschen, die immer spritzen, wenn man sie öffnet.

Wenn ich schlechte Laune habe, hilft mir…

… mich mit Freunden zu treffen.

Ich habe mich noch nie getraut, würde aber gerne mal…

Bei den Sachen, die ich gerne mal machen würde, aber noch nicht gemacht habe, scheitert es nicht daran, dass ich mich nicht trauen würde. Ich würde mich zum Beispiel jederzeit trauen, zum Südpol zu fahren oder zur ISS zu fliegen, das nutzt mir aber gar nichts.

Die größte Herausforderung ist für mich im Moment…

… in meinem letzten Monat als Stadtschreiber noch ein paar schöne kleine Geschichten in Bayreuth zu entdecken.

Fünf Stunden im Aufzug würde ich gerne verbringen mit…

… einem auf Platzangst spezialisierten Therapeuten.

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Mit einem Lottogewinn von einer Million Euro würde ich…

… ein Segelschiff kaufen.

Ich schätze an den Bayreuthern, dass…

… sie viel lustiger sind, als sie von sich selbst glauben.

Mein Lieblingsplatz in Bayreuth ist…

… der Ökologisch-Botanische-Garten. Aber das ist jetzt eine ziemlich willkürliche Auswahl aus einer recht umfangreichen Liste.

Drei Gründe, warum es sich lohnt, in Bayreuth zu leben…

Jean Paul hat von den drei Bayreuther Himmeln gesprochen: Der Fantaisie, der Eremitage und der Umgebung an sich. Dazu kommen noch Bier, Bratwürste und ein viel spannenderes Kulturleben, als man vielleicht denkt.

Wenn ich partout weg müsste, dann am liebsten nach…

Ich muss ja bald weg. Zurück nach Berlin.

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Wenn die drei Dinge für die einsame Insel eine CD, ein Buch und eine DVD wären, dann würde ich mitnehmen…

Ich würde solange betteln, bis ich stattdessen ein Satellitentelefon mitnehmen dürfte.

Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute auf jeden Fall noch…

Zähneputzen und auf den Topf gehen.

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4 Kommentare zu “Bayreuther Kopf

  1. …es ist wirklich schade, dass der Stadtschreiber bald gehen wird. Wer unterhält uns dann so genial mit Geschichten über uns und unsere Stadt?!

  2. Ja, genau das finde ich auch sehr schade. Ich lese schon so lange mit und freue mich über jeden neuen Eintrag. Und die Fotos sind immer wieder genial. Wie lange fotografieren Sie schon, Herr Stadtschreiber?

  3. Schöner als Heidi und Heike hätt‘ ich’s auch nicht sagen können. Über das Interview habe ich mich köstlich amüsiert (obwohl mich das von Dr. Frank P. auch sehr erheitert hat). Und Volker, deine Fotos, sind (meist) überaus originell. Wenigstens kann ich dich im „sozialen Netzwerk“ noch weiterhin erleben – sofern „erleben“ in diesem Zusammenhang nicht ein wenig zu hoch gegriffen ist. Alles Gute!

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